Über die Aura der Tiere

Haben die Auren der Tiere die gleichen Farben wie die der Menschen?
Man sieht ebenfalls alle Farbtöne. Generell gibt es jeden Farbton in der gesunden, leuchtenden und in der sich nicht entwickeln könnenden, dunkleren, stumpferen, matteren Tönung. Ein glückliches Tier hat eine lichte Aura.

 

 

Bedeuten die Farben bei den Tieren das Gleiche wie bei den Menschen?

Größtenteils stehen die Farbtöne bei Tieren für das Gleiche wie die der Menschen. Es ist natürlich nicht alles gleich, denn Tiere haben vielfältigste Fähigkeiten, von der die Unterabteilung Homo sapiens der Gattung Säugetiere nur träumen kann. Diese Fähigkeiten findet natürlich auch Ausdruck in den Auren und Farbspielen, die so wohl bei Menschen kaum auftreten dürften. Ich habe einmal eine Brieftaube beobachtet, die sich nach dem Freilassen auf ihr Zuhause „einnordete“. Ihre Aura dabei war unvergleichlich.

Manche Menschenprobleme haben Tiere auch nicht. Zum Beispiel können Grüntöne bei Menschen von Gesundheit, Geben, Herzqualität und ähnlichem bis hin zu materiellem Denken und Geldgier reichen. Wenn man Grüntöne bei einem Tier sieht, ist Letzteres doch eher unwahrscheinlich.

 

 

Welche Formen haben die tierischen Auren?

Das variiert je nach Körperbau. Menschen, Tiere und Pflanzen bestehn aus Zellen, die permanent schwingen und Impulse beziehungsweise pure Energie abgeben. Diese Millionen verschiedenartiger Zellen strahlen beständig Informationen über ihre körperlichen Begrenzungen hinaus aus. Diese Ausstrahlung wird Aura genannt. Die Aura strahlt aus dem Körper heraus. Verändert sich die Körperform, verändert sich auch die Auraform. Wenn man sich sehr zu jemandem „hingezogen“ fühlt und dorthin schwungvoll seine Arme ausbreitet, dann ähnelt diese vorübergehende Form bei einem Menschen der eines fliegenden Adlers.

Es gibt bei den Tieren und Menschen immer eine relativ beständige Ausstrahlung, die wie eine Hauptschwingung ist. An der kann man einen Menschen oder ein Tier selbst nach Jahren oder auf Entfernung wiedererkennen. Sie ist wie ein Gesicht. Die ist bei gesunden, emotional ausgewogenen Menschen gleichmäßig um seinen Körper herum und deshalb eiförmig in der Höhe. Ein Gorilla hat ebenfalls eine eiförmige Aura in der Höhe, ein Kaninchen hat eine eiförmige in der Länge. Ein Hund und Pferd hat eine eher rundere Aura.

Neben der Hauptschwingung verändert sich die Aura ständig, außer in Ruhephasen, je nachdem, was gerade passiert. Wird etwas Leckeres oder wer Geliebtes gesehen, dann drückt sich das genauso vorübergehend aus wie ein Schreck oder ein plötzlicher oder lang anhaltender Schmerz durch einen eingetretenen Dorn. Die Aura kann sich dabei entweder langsam oder sehr dynamisch verändern, zum Teil in Sekundenbruchteilen wie bei einem lauten Knall. Sie reagiert so, wie wir unser Gesicht ständig zu anderen Gesichtsausdrücken verändern. Dieses schnelle Verändern ist die normale Anpassungsreaktion auf wechselnde Situationen, die allen Auren eigen sind.

 

 

Was sieht man noch in der Aura von Tieren?

Außer

- der Hauptschwingung kann man anhand der Aura auch erkennen,

- wie einem Tier gerade zumute ist

- ob es gesund oder erkrankt ist

- wo genau ein körperliches Problem sitzt

- was Medikamente oder Behandlungen bewirken

- ob es Störungen wie eine Erkrankung oder ein Trauma hat

- einen nicht mehr vorhandenen Körperteil wie ein kupierter Schwanz

- Fähigkeiten, zum Beispiel seit Langem die Leitstute einer Herde zu sein

- verschiedene und zum Teil auch nur temporären Farbigkeiten, Formen und Stärken, die für

- Gefühle, Gedanken, Lebensthemen, innere Stärke, Gesundheit u. a. stehen

- besondere Geschehnisse aus diesem oder auch aus früheren Leben

- Aufmerksamkeitsrichtungen, wie sie beim Suchen, Jagen, Werben vorkommen.

- Sichtbar sind auch „Feelings“, so nenne ich die Prägung durch den Lebensraum. So kann man manchmal an der Aura erkennen, ob eine Katze schon immer ein recht selbständiges, zufriedenes Leben mit vielen Stunden draußen in der Natur führt oder ob sie eine Wohnungskatze ist. Die Aura sieht dann frischer in den Farben aus.

Wie sieht es mit Mücken oder Bienen aus, hat da jedes Tierchen eine eigene Aura? Haben die Kleinen überhaupt ein eigenes Bewusstsein oder nur ein Gruppenbewusstsein? Haben sie deshalb keine eigene, sondern eher eine gemeinsame Aura?

Auch kleine Tiere sind eigenständige Persönlichkeiten. Eine Spinne ist keineswegs ein simples Lebewesen, da schon die ideale Lagebestimmung für ein Netz sowie dessen Bau hochkomplexe Leistungen sind. Ein limbisches System, welches für die Gefühle und auch für Schmerzen zuständig ist, haben nicht nur alle Säugetiere, wozu auch wir Homo sapiens zählen, sondern auch die Reptilien und Fische. Die Universität Cambridge wies nach, dass Fische zu sozialen und mentalen Leistungen fähig sind, die denen der Primaten ähneln! Sogar Insekten, Einsiedlerkrebse, Spinnen und Seesterne sind unterschiedlich und haben individuelle Vorlieben! In der Biologie heißt das „Consistent individual Differences“, also „weitgehend unveränderliche individuelle Unterschiede“.

Dass Insekten ein komplexes und individuelles Verhalten zeigen, wurde beispielsweise bei den Raubfliegen festgestellt. Sie erbeuten aus dem Hinterhalt kleinere Insekten. Flüchten diese im Zickzack wie ein Feldhase, sind die verfolgenden Raubfliegen imstande, den Weg zu berechnen und abzukürzen. Das wurde einem Insektenhirn, das aus einem Oberschlundganglion besteht, lange Zeit gar nicht zugetraut. Danny Wolf, der diese Fliegen untersucht, und der Mitautor des Buches „Die Raubfliegen Deutschlands“ ist: „Diese Insekten zeigen ein absolut individuelles Verhalten. Das sind keine Automaten. Die müssen sich je nach Situation entscheiden.“ (Mehr dazu in meinem Buch „Tierkommunikation – Antworten auf Fragen zur Tierkommunikation und zu Tieren“ im Kapitel "Seele und Kollektivbewusstsein".)

Meist wird, was auf den ersten Blick gleich aussieht und in größerer Anzahl auftritt, nur als Gruppe wahrgenommen. Aber wenn man kleine Aquariumfische, Schnecken oder Weberknechte über einen längeren Zeitraum in aller Ruhe beobachtet, dann nimmt man auch bei ihnen das individuell Ausgeprägte wahr, die „Consistent individual Differences“. Dieses Individuelle wird auch bei einer Tierkommunikation mit ihnen erfahrbar.

 

 

Die individuelle Aura und die kollektive Aura

Die individuelle Aura ist bei jedem Lebewesen unterschiedlich, so wie es unter den Trillionen Schneeflocken keine zwei gleichen Schneeflocken gibt.

Neben der Prägung eines einzelnen Individuums gibt es auch die Möglichkeit der Prägung durch eine Gruppenschwingung, aus der heraus auch eine gemeinsame Ausstrahlung, eine Gruppenaura, werden kann.

Das kennen wir nicht nur von Schwarmtieren, sondern auch von Menschen. Deshalb wirken italienische Menschen anders als norddeutsche. Eine spirituelle buddhistische Gemeinschaft hat ein anderes Feld beziehungsweise Gruppenausstrahlung als ein Trupp brasilianischer Fußballfans oder eine Hundertschaft Soldaten. Das Individuum ist hierbei Bestandteil einer Gruppenschwingung, und trotzdem haben alle noch eine eigene Meinung, selbst wenn sie gemeinsam auftreten. Wenn ein Tier nicht zu einer Einzelgänger-Tierart gehört wie eine Raubfliege oder eine Wildbiene, sondern zu einer in Gruppen lebenden Tierart wie die domizierte Honigbiene, dann hat dieses sozusagen zwei Auren, eine persönliche und eine Gruppenaura. Wie Fußballfans und Soldaten.

 

 

Sind Tiere auch spirituell?

Ein spirituelles Bewusstsein ist den Tieren genauso immanent wie den Menschen. Es gibt Seelen, die haben in Menschen- oder Tierkleidern erst wenig erlebt, andere haben schon viel erlebt und waren schon oft inkarniert. Die einen nennt man deshalb „junge Seelen“, die anderen „alte Seelen“, die jungen lernen noch, die erfahrenen Seelen wenden ihr Gelerntes an. Deshalb ist das spirituelle Bewusstsein nicht bei jeder Seele gleich ausgeprägt, auch wenn es bei jeder Seele vorhanden ist. Bei Tieren gibt sehr weise Seelen und auch „Grünschnäbel“, genauso wie man in einem Kaufhaus oder einer Eckkneipe ebenfalls weise und junge Seelen finden wird.

Oftmals würden sich bei einer entsprechenden Unterrichtung und Unterstützung vorhandene Fähigkeiten erst entwickeln, die ohne Förderung sonst brachliegen oder wieder verkümmern würden. Ein Kind, das in einem indigenen Volk mit spiritueller Ausrichtung ganz natürlich mit den fest- und den feinstofflichen Aspekten des Lebens aufwächst, wird spirituell bewusster sein als ein Kind, das im Neubaugebiet mit materialistischen Eltern und Schulstoff aufwächst. Ein Hund, der mit einer bewussten, liebevollen Energiearbeiterin zusammenlebt, die viel meditiert und telepathisch arbeitet, hat andere Entwicklungschancen als ein Zwingerhund, für einen Tiger im Zoo steht es anders als für die Tiger, die in Asien mit Mönchen im Kloster zusammenleben.

 

 

Findet man in der Aura von Tieren auch Informationen aus früheren Leben?

Ja. Tiere sind Seelen, die sich, um bestimmte Erfahrungen zu machen oder Aufgaben zu erledigen, einen Pelz oder ein Schuppenkleid statt einer Menschenhaut angezogen haben. Da Seelen in der Regel öfter inkarnieren, kann man bei ihnen dann natürlich auch Informationen aus vorherigen Leben wahrnehmen.

 

 

Konntest Du Auren auch schon als Kind sehen?

Nein, überhaupt nicht. Begonnen hatte das bei mir erst ab 2000 durch mehrere Geomantieseminare von Marco Pogacnik und Wolfgang Schneider und das Trainieren und Anwenden der dort gelernten Techniken über Jahre. Ich habe seitdem diese eigentlich in uns allen schlummernden Fähigkeiten wie einen Muskel trainiert. Es ist ein Weg ohne Ende. Für eine Erfahrungswissenschaft scheint die Spanne eines Lebens eh` zu kurz zu sein.


Ein Text von Iljana Planke - www.mit-Tieren-kommunizieren.com