Kranken Tieren mit einer Tierkommunikation helfen

 

Die Tierkommunikation ist von Nutzen,

 

a) wenn man sein Tier auf einen Besuch in einer Tierarztpraxis oder einer Pferdeklinik effektiv vorbereiten möchte.

 

b) um zu erfahren, wie es ihm geht und ob es Schmerzen hat.

 

c) wenn Pflege- oder Schonzeiten anliegen und man mit seinem Tier wichtige Pflegedetails erklären und absprechen möchte.

 

Dazu zählen beispielsweise

- die Notwendigkeit eines Halstrichters

- das mehrtägige Stehen in einer Pferdeklinikbox

- der Genesungsablauf nach einer OP 

- mit einem Gespräch Kraft zum Durchhalten geben. 

 

 

 

 

Zu a): Eine Tierkommunikation als Vorbereitung auf einen Tierarztbesuch

 

Ein Tier kann mithilfe der Tierkommunikation sehr gut auf einem Besuch in einer Tierarztpraxis oder beim Hufschmied oder Hundefriseuse vorbereiten und die Prozedur vor Ort erklären möchte.

 

Dadurch kann es sich darauf einstellen und wird entspannter sein.

 

 

Einem Meerschweinchen, dem eine Behandlung bei der Tierärztin bevorstand, übermittelten wir vorher im Seminar den gesamten Ablauf.

 

Also von dem Augenblick an, wo es Zuhause in die ausgepolsterte Transportkiste gehoben werden würde, dann die Fahrt in der Box im lauten Auto.

 

Das Warten in der Praxis mit den anderen Tieren und den unbekannten Geräuschen und Gerüchen, die Untersuchung und die Behandlung, die Rückfahrt in der Box.

 

Dass es in die Wohnung getragen wird, das Herausheben und wie es dann allerfeinste Leckerlis bekommt.

 

Nach den Erklärungen befragten wir es nach seinen Befürchtungen und Wünschen.

 

Dadurch wusste die Halterin, auf was sie achten konnte.

 

Am Ende des Gespräches meinte es, dass ihm das Angehörtwerden gut getan hätte.

 

Dadurch fühlte er sich ernstgenommen und würde besser durchhalten können.

 

 

 

 

Zu b): Bei Fragen nach Schmerzen oder Leiden

 

Auch bei der Frage, ob das Tier Schmerzen hat oder leidet, kann die Tierkommunikation helfen.

 

Vielleicht ist das Tier schon älter geworden und könnte nun schon ab und an Probleme beim Bewegen haben.

 

Wenn das Tier diese Überlegung einem bei einer Tierkommunikation bestätigt, dann hilft, wie ich schon oft hörte, eine Physiotherapie aller vierzehn Tage. 

 

Die lockert immer wieder die Muskeln, die Fazien, die Gelenke und das Gewebe.

 

Es werden auch gute Erfahrungen gemacht mit der Ostheopathie, der Craniosacralbehandlung sowie der Akupunktur, im späteren Stadium auch mit einer Dauerakupunktur, die in Tierarztpraxen und von Tierheilpraktikern angeboten werden.

 

(Siehe dazu z. Bsp. bei www.AkupunkturTierarzt.de oder bei www.Tiere-im-Einklang.de dort unter "Tierheilpraxis" bei "Cranio-Sacral-Therapie")

 

 

Erhält ein Tier schon Schmerzmittel, ist fast immer die Frage, „ob es rund um die Uhr schmerzfrei ist?“

 

Die Antwort vom Tier kann einen Hinweis geben, ob man bei der Dosierung nachjustieren müsste.

 

Bitte grundsätzlich beachten: Eine Tierkommunikation ersetzt keine tierärztliche Diagnostik und Behandlung.

 

 

Ist es schon ersichtlich, dass ein Tier Schmerzen hat, aber es unklar ist, woran das liegen könnte, dann hilft die Tierkommunikation interdisziplinär, weil man fragen kann: "Was ist die Ursache dafür?"

 

Das kann beispielsweise an dem Sattel oder dem Reitstil liegen, vielleicht ist es ein Verdauungsproblem bei einem speziellen Futter, eine beginnende Erkrankung oder eine Muskelverspannungen, dass sich das Tier zu alt für manche Sachen fühlt oder anderes ...

 

 

Ein schwerkrankes Tier kann nach seinen Wünschen für seine letzte Lebensphase befragt werden.

 

Das tut den Tieren sehr gut und entlastet auch einen selber bei zu treffenden Entscheidungen, weil man nach einer Tierkommunikation weiß, dass man im Sinne seines Tieres handelt. Mehr dazu hier...

 

 

Insbesondere bei rangniedrigen Tieren sollte man immer wieder mal die Frage nach Schmerzen oder Problemen stellen, denn gerade diese versuchen mitunter, körperliche Probleme und Schmerzen nach außen hin zu verbergen. Das betrifft oft Pferde in einer größeren Herde.

 

 

 

 

Zu c): Effektive Hilfe in Pflege- und Schonzeiten durch eine Tierkommunikation

 

Auch in der Pflege kann eine Tierkommunikation helfen:

 

- um dem Tier den neusten Stand mitzuteilen und zu trösten

- um ihm bei Langwierigem über den Genesungsablauf zu informieren

- ihm damit Hoffnung und Kraft zum Durchhalten zu geben

- um wichtige Pflegedetails miteinander abzusprechen.

 

 

Liebe Iljana, ich habe ein Problem mit Suki, meinem anderthalbjähriges Meerschweinchen-Mädchen.

 

Vor zehn Wochen mussten ihr die beiden unteren Backenzähne entfernt werden.

 

Die OP war schwierig, die Wunde ist verheilt, aber es ist keine Besserung erkennbar, eher das Gegenteil.

 

Sie tut sich mit dem Fressen sehr schwer, so dass ich sie dreimal täglich mit Brei füttern muss.

 

Sie nimmt immer mehr ab, wiegt jetzt nur noch 640 Gramm. Kannst Du bitte eine TK machen?

 

Ich möchte wissen, was ich für sie tun kann, was sie braucht und was sie fressen möchte?

 

Ob das Schmerzmittel ausreicht und ob das nur an den Zähnen liegt?

 

Nach der TK kam die Mail: „Das Gespräch hat Suki und mir viel gebracht.

 

Suki hat, wie im Gespräch gewünscht nun ein größeres Nachtquartier bekommen.

 

Sie hat nun auch die Möglichkeit, nachts Päppelbrei aus dem extra hingestellten, extra ganz niedrigen Schälchen zu essen.

 

Das hat sie daraufhin gemacht!

 

Das ist ein großer Fortschritt, denn sonst hatte sie ja die ganze Nacht nichts gefressen.

 

Sie ist nun auch viel munterer, ich glaube, sie hat neuen Mut gefasst."


Autorin: Iljana Planke  www.mit-Tieren-kommunizieren.com

 

 

Diese Fragen und Antworten sind ein Auszug aus meinem Buch "Tierkommunikation".

Das Urheberrecht für diesen Text liegt bei der Autorin Iljana Planke.