Links Mikao Usui in Tokio. In der Mitte die "Lebensregeln zur Erlangung von Glück" mit seiner Unterschrift.

                   Die ersten beiden Fotos sind von 1923, die japanischem Fotograf*innen sind nicht bekannt. Das dritte ist von www.Unsplash.com "zur freien kommerziellen Nutzung".


Meine Lehrerinnen und Lehrer:

 

Ich erhielt meine Reiki-Ausbildung in den

1. Grad 1994 bei Gabriele Nau / Berlin
2. Grad 1996 bei Ulrike Jünger / Rubenow
3. Grad 2004 bei Gabriela Jaensch / Berlin
4. Grad 2005 bei Gabriela Jaensch / Berlin.

 

 


Durch Fragen, die mir von Kursteilnehmenden als Reiki-Lehrerin gestellt wurden und infolge meiner zwei Japanreisen interessierte ich mich immer mehr für die größeren Zusammenhänge und die Ursprünge. Also für die westliche auch für die japanische Historie der Reiki-Methode und für die japanischen Techniken, die von Mikao Usui selbst gelehrt wurden.

(Literaturempfehlungen dazu: "Das Handbuch des Mikao Usui" von Petter,

"Das Reiki-Kompendium" von Lübeck/Petter/Rand, "Die Wurzeln des Reiki" von Stiene)

 

Deshalb wiederholte ich mit Unterrichtung und erneuten Einweihungen:

Den 1. und 2. und 3. und 4. Grad 2006 bei Hiroko Kasahara / Japan / Bruehl

Meine direkte Reiki-Linie in der japanischen Tradition ist:
Mikao Usui ( Gründer und 1. Präsident der " Usui Reiki Ryoho Gakkai")
- K Taketomi ( 3. Präsident der " Usui Reiki Ryoho Gakkai")
- K. Koyama ( 6. Präsidentin der "Usui Reiki Ryoho Gakkai")
- Hiroshi Doi ( Mitglied d. " Usui Reiki Ryoho Gakkai" seit 1993)
- Hiroko Kasahara ( Japan / Bruehl)
- Iljana Planke.

Den 1. und 2. und 3. und 4. Grad 2006 bei Josef Hilger / Köln
Meine direkte Reiki-Linie in der westlichen Tradition ist:
Mikao Usui
- Churijo Hayashi
- Hawayo Takata
- Phyllis Lei Furumoto
- Josef Hilger
- Iljana Planke.

 


Meine Reisen nach Japan...

                                                                                                          Diese drei und die unten folgenden drei Fotos: I. Planke

 

Meine beiden mehrwöchigen Reisen durch Japan

 

Ich bin sehr, sehr gern dort.
Auf meiner ersten Reise nach Japan 1999 fuhr ich nach ein paar Tagen Tokio und dessen beeindruckender Umgebung, dann in den Süden nach Kyoto und lebte dort bei einer japanischen befreundeten Familie. Danach durchquerte ich das Land bis in den hohen Norden nach Hokkaido und blieb dort bei einer befreundeten deutschen Familie.

Überall wurden mir Türen aufgetan, so daß ich das Land sehr privat kennenlernen durfte.


2006 waren meine Ziele die beiden alten Kaiserstädte Nara und Kyoto.
Ich wollte zu den unglaublich kraftvollen japanischen Gärten, Tempeln und Schreinen, sowie zu dem Kurama-Berg, auf dem Mikao Usui Reiki "bekommen" hatte.
Ich lebte abwechselnd bei zwei befreundeten japanischen Familien. Sie zeigten und erklärten mir vieles, ich spielte mit ihren Kindern, lernte wieder etwas mehr Japanisch, tankte Ruhe und Kraft auf meinen Touren, wir fuhren zu Tempel, ich weihte auf dem Kurama-Berg Louise und Tom in den 1. Reiki-Grad ein und sprach natürlich mit den frei in den Städten lebenden Rehen und Affen. Es war wieder ein Traum - Urlaub.


Wie ich zu Reiki kam und was daraus wurde...

 

Wie ich zu Reiki kam

 

Stefanie, meine damals beste Freundin aus Berlin, erzählte nach ihrem Indien-Urlaub 1993 mit großen, leuchtenden Augen von Herz, allumfassender Liebe, Spiritualität, Seelenaufgaben, Selbstentwicklung e.t.c.Ich hörte staunend zu - und wußte, das klingt alles nach dem, was ich irgendwie ahnte und suchte. Als sie sich kurz darauf in Reiki einweihen ließ und mir berichtete, was sich dadurch alles verändert hatte, wollte ich das Gleiche.

Ich war im Frühjahr 1992 von Berlin in ein kleines mecklenburgisches Dorf an der Müritz umgezogen, weil ich eine Auszeit brauchte. Ich war ausgebrannt. Ein schwerer Verkehrsunfall auf einer Berliner Hauptverkehrsstraße Ende 1991, bei dem ich am Kopf und Fuß verletzt wurde und operiert werden mußte, war der letzte Tritt zum Umzug gewesen. Weil ich dort vor Ort keine einzige Person kannte, die mich in den 1. Reiki-Grad einweihen könnte, ging ich Anfang 1994 wie Stefanie zu Gabriele Nau. Sie unterrichtete seit den 80ern in Westberlin Reiki und gehört/e damit zu den "Alten der Szene".

1996 bekam ich dann Lust, mir die nächste Energie-Portion zu holen. Ulrike Jünger, meine nächste Reiki-Lehrerin, diesmal aus der Nähe von Greifswald, kam für vier Sommertage für ein superschönes 2. Grad-Seminar zu mir ins Dorf. Wir kannten uns schon länger und hatten gemeinsame Bekannte und Erlebnisse, wie sich das in Mecklenburg schnell ergibt.
Die Jahre vergingen, ich kümmerte mich viel um mein Heilwerden.

Mittlerweile hatte ich eine mehrjährige Ausbildung zur Heilerzieherin und auch die zur Hospizbegleiterin gemacht. Als ich mit den ausbildungen fertig war, zog ich Anfang 2000 von Mecklenburg wieder zurück, denn was ich jetzt suchte, waren sowohl persönliche als auch spirituelle Austausch- und Entwicklungsmöglichkeiten. Und die fand ich im großzügigen Berliner Angebot.
Anfang 2004 bemerkte ich, daß ich gesunde Beziehungen, eine befriedigende Arbeit, eine verinnerlichte selbstverständliche Spiritualität, eine schöne Verbindung zu meiner ganzen Familie, ein gesundes Bankkonto und eine Traumwohnung hatte. Ich konnte fühlen, war flexibel und glücklich. Kurz darauf wachte ich eines Tages auf und hörte in mir: "Der dritte Grad ist dran!" Ich staunte, denn bis dahin war mir der 1. und 2. Grad völlig ausreichend erschienen. Aber anscheinend ging es auf zu neuen, unbekannten Ufern.
Also suchte ich in den Zeitungen nach einer Lehrerin oder einem Lehrer und erkundigte mich bei etlichen, aber es erschien mir nie ganz passend. Als ich die Annonce von Gabriele Jaensch las, rief ich auch bei ihr an und nach einer halben Stunde war alles klar.
So bekam ich in ihrem Praxis- und Massageraum im Schwimmbad im Berliner Süden im November 2004 den Meisterin-Grad. Ich fühlte mich bei ihr sehr wohl. Es war von allen Einweihung die, nach der ich am stärksten Veränderungen bei mir und in meinem Leben bemerkte. Mein Leben bekam eine Sanftheit, Weite und Tiefe, die ich vorher nicht für möglich gehalten hätte.
Als ich die Einweihung und die Urkunde erhielt, fand ich nicht, dass ich dadurch eine Meisterin wäre. Für mich als gelernte Handwerksgesellin und Kung Fu- und Tai Chi-Schülerin ist eine Meisterin eigentlich eine, die eine Meisterschaft erreicht hat. Traditionell gibt es am Beginn eines Prozesses Initiationsriten, und am Ende, nach der erfolgten, sichtbaren Integration den Titel. Man bekommt den Titel, die Urkunde oder den nächsten Gürtel, wenn und weil man die Fähigkeiten und das neue Niveau beherrscht.Zu lesen, daß ich eine Meisterin bin, war für mich daher eher eine gute Affirmation. Doch die Integration ging relativ schnell. Ich fühlte mich wie eine Frucht, die schon in all den Jahren davor reifer und reifer geworden war und nun nur noch zu fallen brauchte. Drei Monate später hatte ich begriffen, dass ein großer Lebensabschnitt mit dieser Integration beendet war. Ab da stimmte die Aussage der Urkunde an der Wand mit meinem inneren Gefühl überein. Ich war eine, die sich vom Leben meistern ließ und läßt und die gleichzeitig auch das Leben meistert...

 

Was kommt nach der Heilung?
Mit Therapien und der Suche auf Antworten hatte ich 1988 angefangen und seitdem kontinuierlich etwas dazu gemacht. Jetzt, 16 Jahre später, überlegte ich, wozu ich mein Leben noch nutzen wollte außer zum Genießen dieser Fülle? Was kommt für mich als nächstes?
Mir wurde klar, dass ich in dem bisherigen Leben wie ein Kind in der Position des Empfangens und des Lernens gelebt hatte, und es im neuen Lebensabschnitt wohl sinnigerweise darum gehen würde, nun wie eine Erwachsene all das Empfangene weiterzugeben. Weil das den Ausgleich bringen würde. So begann ich mich für den Lehrerin-Grad zu interessieren.

Gabriele fand mein Wiederaufkreuzen nicht überraschend und wies mich im März 2005 in den Lehrerin-Grad ein und beantwortete danach alle Fragen, die noch auftauchten.

Trotzdem fühlte sich für mich die Bezeichnung "Lehrerin" wie ein zu weit geschnittenes Kleidungsstück an. Und das sollte noch länger so bleiben. Ich wuchs zwar langsam in die Position der Reikiseminarleiterin und Wissens-Weitergebenden hinein, weil ich andere ab Oktober 2005 einzeln oder in kleinen Gruppen bis vier Personen in Reiki ausbildete.

Aber ich hatte Fragen, weil ich das Buch "Das Reiki-Kompendium von Lübeck/Petter/Rand und die Bücher von Frank Arjava Petter gelesen hatte, die über die japanische Reiki-Tradition und deren, im Westen unbekannten, Behandlungstechniken berichteten. Dadurch, und auch infolge meiner Japanreisen, interessierten mich immer mehr die Wege, die die Reikimethode und die Behandlungstechniken seit Mikao Usui in Japan und seit Hawayo Takata in der westlichen Welt genommen hatten.

 

Über die eit 1997 herausgegebene Zeitschrift "Das Reiki-Magazin kam ich zu meinen Lehrer Josef Hilger und zu meiner Lehrerin Hiroko Kasahara. Ich dachte, wenn die beiden je die vierte Generation nach Mikao Usui sind - einmal in der westlichen und einmal in der östlich-japanischen Traditionslinie, dann wissen sie bestimmt alles. So machte ich bei ihnen 2006 noch einmal alle Kursinhalte und Einweihungen des 1., 2., 3. und 4. Reiki-Grades.
Durch das Wissen um die japanische und auch nach Mikao Usui unverändert gebliebene Reikitradition, das mir Hiroko Kasahara vermittelte, war es, als würde etwas in mir komplett werden. Mit der Kenntnis der zwei Flügel der westlichen und der japanischen Tradition fühlte ich mich endlich als "richtige" Reiki-Lehrerin. Es war, als würden die zwei Richtungen wie zwei Teile nun ein Ganzes ergeben.

Durch das neue, umfangreichere Wissenkonnte ich nun auch die Fragen, die mir von Kursteilnehmenden gestellt wurden, viel besser beantworten. Ich schrieb in drei Monaten die Seminarunterlagen vom 1. bis 4. Grad um und nun fühlte sich für mich alles sehr stimmig an. Eine Reikikursteilnehmerin, die meine bisherigen Reikimaterialien kannte und nun die überarbeiteten las, meinte: "Dazwischen liegen Welten." Anfang 2007, also erst knapp zwei Jahre nach der Ausbildung zur Reikilehrerin, paßte es für ich ganz, zu sagen: "Ich bin eine Reikilehrerin."


Mehr als zehn Jahre sind seitdem vergangen, aber für mich ist immer noch der Satz aus dem "Tao-Te-King", der auf meiner Urkunde beim ersten Kung Fu - Grad stand, stimmig:

"Stehe davor und da ist kein Anfang.
Folge ihm nach und da ist kein Ende."

 

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