Links Mikao Usui in Tokio. In der Mitte die "Lebensregeln zur Erlangung von Glück" mit seiner Unterschrift.


Meine Lehrerinnen und Lehrer:

 

Ich erhielt meine Reiki-Ausbildung in den

1. Grad 1994 bei Gabriele Nau / Berlin
2. Grad 1996 bei Ulrike Jünger / Rubenow
3. Grad 2004 bei Gabriela Jaensch / Berlin
4. Grad 2005 bei Gabriela Jaensch / Berlin.

 


Durch Fragen, die mir als Reiki-Lehrerin gestellt wurden, und infolge meiner zwei Japanreisen interessierte ich mich immer mehr für die größeren Zusammenhänge und die Ursprünge, d.h., neben der westlichen auch die japanische Historie der Reiki-Methode, sowie für die japanischen Techniken, die von Mikao Usui selbst gelehrt wurden.

(Literaturempfehlungen dazu: "Das Handbuch des Mikao Usui" von Petter,

"Das Reiki-Kompendium" von Lübeck/Petter/Rand, "Die Wurzeln des Reiki" von Stiene)

 

Deshalb wiederholte ich mit Unterrichtung und erneuten Einweihungen:

 

Den 1. und 2. und 3. und 4. Grad 2006 bei Hiroko Kasahara / Japan / Bruehl

Meine direkte Reiki-Linie in der japanischen Tradition ist:
Mikao Usui ( Gründer und 1. Präsident der " Usui Reiki Ryoho Gakkai")
- K Taketomi ( 3. Präsident der " Usui Reiki Ryoho Gakkai")
- K. Koyama ( 6. Präsidentin der "Usui Reiki Ryoho Gakkai")
- Hiroshi Doi ( Mitglied d. " Usui Reiki Ryoho Gakkai" seit 1993)
- Hiroko Kasahara ( Japan / Bruehl)
- Iljana Planke.

Den 1. und 2. und 3. und 4. Grad 2006 bei Josef Hilger / Köln
Meine direkte Reiki-Linie in der westlichen Tradition ist:
Mikao Usui
- Churijo Hayashi
- Hawayo Takata
- Phyllis Lei Furumoto
- Josef Hilger
- Iljana Planke.

 


Meine Reisen nach Japan...

 

Meine beiden mehrwöchigen Reisen durch Japan

 

Ich bin sehr, sehr gern dort.
Auf meiner ersten Reise nach Japan 1999 fuhr ich nach ein paar Tagen Tokio und dessen beeindruckender Umgebung in den Süden nach Kyoto und lebte dort bei einer japanischen befreundeten Familie. Danach durchquerte ich das Land bis in den hohen Norden nach Hokkaido und blieb dort bei einer befreundeten deutschen Familie.

Überall wurden mir Türen aufgetan, so daß ich das Land sehr privat kennenlernen durfte.


2006 waren meine Ziele die beiden alten Kaiserstädte Nara und Kyoto.
Ich wollte zu den unglaublich kraftvollen japanischen Gärten, Tempeln und Schreinen, sowie zu dem Kurama-Berg, auf dem Mikao Usui Reiki "bekommen" hatte.
Ich lebte abwechselnd bei zwei befreundeten japanischen Familien. Sie zeigten und erklärten mir vieles, ich spielte mit ihren Kindern, lernte wieder etwas mehr Japanisch, tankte Ruhe und Kraft auf meinen Touren, wir fuhren zu Tempel, ich weihte auf dem Kurama-Berg Louise und Tom in den 1. Reiki-Grad ein und sprach natürlich mit den frei in den Städten lebenden Rehen und Affen. Es war wieder ein Traum - Urlaub.


Wie ich zu Reiki kam und was daraus wurde...

 

Wie ich zu Reiki kam und was daraus wurde...

Ich war 1992 von Berlin in ein kleines mecklenburgisches Dorf umgezogen, weil ich eine Auszeit brauchte. Stefanie, meine damals beste Freundin aus Berlin, erzählte nach ihrem Indien-Urlaub 1993 mit großen, leuchtenden Augen von Herz, allumfassender Liebe, Spiritualität, Seelenaufgaben, Selbstentwicklung e.t.c. Ich hörte staunend zu und wußte, das klingt alles nach dem, was ich irgendwie ahnte und suchte.
Als sie sich kurz darauf in Reiki einweihen ließ und mir berichtete, was sich dadurch alles verändert hatte, wollte ich das Gleiche.
Und weil ich vor Ort keine einzige Person kannte, die mich in den 1. Reiki-Grad einweihen könnte, ging ich Anfang 1994 wie Stefanie zu Frau Gabriele Nau. Sie unterrichtete seit den 80ern in Westberlin Reiki und gehört/-e damit zu den "Alten der Szene". Sie erklärte alles gut, weihte uns ein und so bekam ich Reiki.

1996 bekam ich Lust, mir die nächste Energie-Portion zu holen. Ulrike Jünger, meine nächste Reiki-Lehrerin, diesmal aus der Nähe von Stralsund, nahm sich vier Tage von ihrer Arbeit als Weberin und Modedesignerin frei und kam für eine superschöne Einweihung in den 2. Grad zu mir ins Dorf. Wir kannten uns schon länger und hatten gemeinsame Bekannte und Erlebnisse.
Es war Sommer. Am ersten Tag gab sie mir die Grundinformationen und die erste Einweihung. Am zweiten Tag gingen wir spazieren über die sonnigen Wege und durch die Buchenwälder und redeten über alles und noch viel mehr. Bei einem bemoosten Findling bekam ich die zweite Einweihung. Am dritten Tag nach dem Frühstück die dritte. Dem folgten Unterrichtungs- und Fragestunden bis zum späten Nachmittag. Am vierten Tag schlenderten wir am Vormittag los, genossen den Sommertag, unterhielten uns und taten nichts weiter. Am Nachmittag gab sie mir die letzte Einweihung sowie die handgeschriebene Urkunde auf Seidenpapier und fuhr in aller Ruhe los. Die Jahre vergingen, ich kümmerte mich viel um mein Heilwerden und zog 2000 von Mecklenburg wieder zurück in die Großstadt. Die Jahre des Rückzugs waren vorbei. Was ich jetzt brauchte, waren persönliche und spirituelle Austausch- und Entwicklungsmöglichkeiten. Die fand ich im großzügigen Berliner Angebot.
Anfang 2003 bemerkte ich, daß ich gesunde Beziehungen, eine befriedigende Arbeit, eine verinnerlichte selbstverständliche Spiritualität, eine schöne Verbindung zu meiner ganzen Familie hatte, ein gesundes Bankkonto und eine Traumwohnung. Wow, ich war geheilt!

Ich konnte fühlen, war flexibel und glücklich.
Es war klar: Ich hatte das erreicht, weshalb ich damals losgegangen war.
Kurz darauf wachte ich eines Tages auf und hörte in mir: "Der dritte Grad ist dran!"

Ich staunte, aber anscheinend ging es auf zu neuen, unbekannten Ufern.
Also suchte ich in den Zeitungen nach einer Lehrerin oder einem Lehrer und sprach mit etlichen, aber bei niemanden erschien es mir passend. Bis ich die Annonce von Gabriele Jaensch las. Ich rief bei ihr an und nach einer halben Stunde war alles klar.
Sie weihte mich in ihrem kleinen Massageraum im Schwimmbad im November 2004 in fünf Stunden in den Meisterin-Grad ein. Ich fühlte mich bei ihr sehr wohl und verstanden.
Es war von allen Einweihung die, nach der ich am stärksten Veränderungen bei mir und in meinem Leben bemerkte. Mein Leben bekam eine Sanftheit, Weite und Tiefe, die ich vorher nicht für möglich gehalten hätte!
Als ich die Einweihung und die Urkunde erhielt, fand ich nicht, daß ich jetzt eine Meisterin wäre. Für mich als gelernte Handwerksgesellin und Kung Fu- und Tai Chi-Schülerin ist eine Meisterin eigentlich eine, die eine Meisterschaft erreicht hat. Traditionell gibt es am Beginn eines Prozesses Initiationsriten, und am Ende, nach der erfolgten, sichtbaren Integration den Titel, wie z. Bsp. im Handwerk, im Judo e.t.c. Man bekommt den Titel, die Urkunde oder den nächsten Gürtel, wenn und weil man die Fähigkeiten und das neue Niveau beherrscht.
Zu lesen, daß ich eine Meisterin bin, war für mich daher eher eine gute Affirmation.

Doch die Integration ging relativ schnell. Ich fühlte mich wie eine reife Frucht, die nur noch zu fallen brauchte.

Drei Monate später hatte ich begriffen, daß ein großer Lebensabschnitt mit dieser Integration beendet war. Jetzt stimmte die Aussage der Urkunde an der Wand mit meinem inneren Gefühl überein. Ich war eine, die sich vom Leben meistern ließ und läßt und die gleichzeitig auch das Leben meistert.

 

Was kommt nach der Heilung?
Ich überlegte, wozu ich als gerade mal 37jährige mein Leben noch nutzen wollte außer zum Genießen dieser für mich neuen Fülle? Was kommt für mich als nächstes?
Mir wurde klar, daß ich in all den Jahren in der Position des Empfangens und des Lernens gelebt hatte. Und das es im neuen Lebensabschnitt wohl sinnigerweise darum gehen wird, nun all das Empfangene weiterzugeben. Weil das den Ausgleich bringen würde. So begann ich mich für den Lehrerin-Grad zu interessieren. Gabriele fand mein Wiederaufkreuzen nicht überraschend und wies mich im März 2005 in den Lehrerin-Grad ein. Wir hatten uns vorher schon über die Veränderungen durch den dritten Grad unterhalten. Sie gab mir gut geschriebene Unterlagen mit, ich rief sie noch ein paar mal an bei Fragen.

Trotzdem ich begann, die ersten ab Oktober 2005 in Reiki auszubilden, fühlte ich die Bezeichnung "Lehrerin" noch wie ein zu weit geschnittenes Kleidungsstück um mich herumschlackern. Und das sollte noch länger so bleiben.
Ich wuchs zwar langsam in die Position der Seminar-Leiterin, der Lehrenden und Wissen-Weitergebenden hinein. Aber eine Unsicherheit blieb, hatte ich doch auch die Bücher von A. Petter und W. Lübeck gelesen, die über die japanische Reiki-Tradition berichteten. Dadurch, und infolge meiner zwei mehrwöchigen Japanreisen interessierte mich immer mehr das Ursprüngliche des westlichen und des östlichen Reiki-Weges. Auf meinen Lehrer Josef Hilger und meine Lehrerin Hiroko Kasahara kam ich durch das "Reiki-Magazin", in dem die zwei warben. Ich dachte, wenn die beiden je die vierte Generation nach Mikao Usui sind - einmal für den westlichen und einmal für den östlichen - , wissen sie bestimmt alles.
Mit Josef und Hiroko waren die Tage im November 2006 für mich eher wie ein Kolleg*innen-Austausch, denn ich war wie sie ebenfalls selbständig als Reiki-Lehrerin. Wir stellten fest, daß wir fast gleich arbeiteten und waren fast immer einer Meinung bzgl. Inhalte und Formen.
Wir gingen die Unterlagen vom 1.- 4. Grad durch, ich bekam noch mal alle Einweihungen des 1.- 3. Grades und wir tauschten uns über das Alte und das Neuste in der Reiki-Szene aus.
Die westliche Reiki-Tradition nach Hawayo Takata war mir gut bekannt. Das hatte ich so auch schon alles von Gabriele Nau und Ulrike Jünger gehört und in Büchern gelesen.
Aber das Wissen der japanischen Reiki-Tradition veränderte noch mal sehr viel für mich.
Erst mit der Kenntnis dieser zwei Flügel fühle ich mich als "richtige" Reiki-Lehrerin.
Ich schrieb in drei Monaten noch mal komplett die Seminarunterlagen vom 1. bis 4. Grad um. Danach hatte ich das Gefühl, daß ich die Form auch wirklich ausfülle. Eine Schülerin von mir, die die alten Reikimaterialien kannte und dann die neuen, überarbeiteten las, meinte: "Dazwischen liegen Welten." Anfang 2007 - also erst knapp zwei Jahre später - stimmt es für mich zu sagen: "Ja, ich bin eine Lehrerin."


Jetzt denke ich oft an den Satz aus dem "Tao-Te-King", der auf meiner Urkunde beim ersten Kung Fu - Grad stand:

"Stehe davor und da ist kein Anfang.
Folge ihm nach und da ist kein Ende."