Fallbeispiele aus meiner Praxis

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Fallbeispiele von Tierkommunikationen:

 

1.
Im Folgeseminar „Tierkommunikation“ möchte ein Teilnehmer erreichen, dass seine einjährige und sehr agilen Hündin an der Straßenkante anhält. Es war schon zu etlichen gefährlichen Situationen gekommen, weil sie einfach auf die Straße vor fahrende Autos lief.

Mit Hilfe der Technik „Komplexe Nachrichten vermitteln" erklären wir ihr genau, wieso-was-wann-wie sie am besten tun sollte, damit sie noch lange lebt und gesund bleibt. Es wird ein intensives Gespräch, bis sie alles verstanden hat.
Am nächsten Tag berichtet er, dass sie auf dem ganzen Nachhauseweg von sich aus an jeder Bordsteinkante wie angewurzelt stehen blieb und dann auf sein Signal wartete, bevor sie auch nur eine Pfote auf die Straße setzte.

 

2.

Der Hund einer Bekannten machte uns beim Spazierengehen darauf aufmerksam, dass die dauernd klappernden Hundemarken eine Tortur für seine empfindlichen Hundeohren seien.
Er meinte, es wäre für ihn (und auch für andere Hunde) eine echte Erleichterung, wenn man „die Marken still machen“ würde.
Was die Halterin auch sofort tat, indem sie die Hundemarken in ihr Portemonaie packte. Später befestigte sie sie mit durchsichtigem Klebeband am Halsband. Danach stellte sie fest, dass ein Spaziergang mit dieser kleinen Tat auch für sie viel mehr Ruhe brachte.

 

3.

Ich stieg mit Marion, einer Bekannten, aus der S-Bahn aus, da sah ich eine Meise, die in einer verschlossenen S-Bahn-Halle verzweifelt versuchte, durch die Scheiben nach draußen zu kommen und dabei immer wieder mit dem Kopf gegen das Glas flog. Ich schickte ihr das Bild, dass, wenn sie sich auf den Fußboden niederlassen würde, ich sie ganz vorsichtig hinaustragen würde. Da ließ sie sich hinab und blieb auch sitzen, als ich ganz langsam näher kam. Ich konnte sie behutsam in meine Hände nehmen und aus der Halle wieder ins Freie tragen. Draußen blieb sie noch auf meinen Händen sitzen, bis sie sich erholt hatte. Marion schaute uns mit großen Augen dabei zu.

 

4.

„Ich wollte dir noch berichten, wie die Tage nach unserem Termin waren. Auch wenn er ja kein wirklich großes Problem hatte, habe ich jetzt das Gefühl, meinem Pferd viel näher zu sein.

Auch unser Vertrauen zueinander hat sich viel mehr gebessert. Seit er die spezielle Bewegung bekommt, die er Dir so genau beschrieb, ist er auch viel ausgelassener.“

Ein paar Monate später schrieb sie: „Ich habe das Gefühl, meine Bindung zu ihm ist noch viel intensiver geworden und ich möchte das noch viel weiter ausbauen, um unser Vertrauen und unsere Bindung noch mehr zu verstärken! Wenn ich ihn putze, stehen wir mittlerweile teilweise fünf Minuten beide Kopf an Kopf mit Augen zu und kuscheln! Es ist unfassbar, wie sehr er sich doch zu mir öffnet!"

 

5.

"Interessant ist, dass ich, entgegen dem, was ich nach dem Dolmetschen gesagt habe, nämlich `D. geht es gut in USA.` nach dem Seminar von meinem Mann erfahren habe, daß es ihm im Moment nicht gut geht". D. ist ihr Sohn, der gerade ein Schüler-Austauschjahr in der USA macht. "Er hatte eine kleine OP und kann im Moment nicht zur Schule. Er ist aber auf dem Weg zur Besserung. Ihr beide - unser Hund und du - habt euch also doch nicht getäuscht."

 

6.

Eine ältere Leitstute, die ein Fohlen hatte und immer fit gewesen war, schien unter Erschöpfung zu leiden. Es war Spätherbst.
Die Pferdehof-Besitzerin ließ sie über mich fragen: “Weshalb bist du so erschöpft - brauchst du schon kräftigeres Futter? Oder setzen dir die zwei Neudazugekommenen zu?“.
Die Stute antwortete, daß ihr „alles zuviel sei und sie zuwenig Unterstützung bekäme. Mein Gefährte ist alt geworden und hilft mir nicht mehr richtig bei der Herde. Und mein Fohlen findet keinen, der mit ihm spielt und mit ihm rennt. Die eine Stute interessiert sich nicht für ihn, die andere macht einmal mit, hört dann aber auch auf. Die beiden Neuen stehen immer wie eine kleine Gruppe zusammen und kümmern sich kaum um uns andere. Und mein Gefährte kann nicht mehr gut galoppieren. Das Fohlen bekommt überall ein Nein, deshalb muß ich immer mit ihm spielen.“ (Unter Menschen wäre es eine Chefin mit Kleinkind ohne Kindergartenplatz und Oma.)
Die Hofbesitzerin bestätigte die Verhaltensweisen der einzelnen Tiere, auch das Lahmen des Wallachs und meinte: “So habe ich das noch nie gesehen. Aber dann ist mir natürlich klar, dass sie davon erschöpft ist. Bitte frage sie doch, ob ich dann als Winterpensionsgast eine Stute mit einem Fohlen aufnehmen soll? Ich habe z. Zt. zwei Anfragen: diese Stute mit Fohlen, also mit Mehrarbeit, von einer etwas weniger nur zahlen könnenden Frau und ein Pferd für die übliche Bezahlung.“ Von der Leitstute kam ein erleichtertes „Ja! Bitte! Die Stute! Unbedingt!“.
Weil ihr die Gesundheit ihrer Stute und das Ausbilden der Muskel beim Fohlen wichtiger war als ein paar mehr Euros und die Mehrarbeit, entschied sich die Besitzerin noch am Koppelrand, daß sie die andere Stute für den Winter aufnehmen würde.

 

7.

Beim Walken auf einem Waldweg hörte ich näherkommendes Wildschwein-Grunzen.

Früher hätte ich mich für meine Sicherheit nach einem Baum zum Hochklettern umgesehen, jetzt fragte ich telepathisch höflich an, in welcher Stimmung es denn wäre? „Zufrieden schlendernd“ kam vom Wildschwein zurück. Da gingen wir beide weiter entspannt unsere verschiedenen Wege durch den Wald.