Wie erstelle ich mir schnell und einfach eine gute eigene Website? Was sollte ich inhaltlich beachten?

Man kann sich heutzutage eine richtig gute Website ohne Vorkenntnisse ganz leicht innerhalb einer Stunde erstellen.

Die angebotenen Selber-Mach-Websiten haben sehr professionelle Designs und sind so aufgebaut, dass man sie auch ohne Vorkenntnisse mit seinen eigenen Texten, Fotos und Videos füllen kann.

Sie haben ein ansprechendes Layout, eine funktionierende, leicht einzurichtende SEO-Suchmaschinenoptimierung, außerdem die sehr wichtige Smartphonetauglichkeit, den mittlerweile vorgeschriebenen Cookiewahlbanner und die Inklusivoption eines kostenlosen Blogs.

 

Mehr Infos zu selbst einrichtbaren Websiten gibt es beispielsweise bei www.Jimdo.com, www.Wordpress.com oder www.Wix.de.Sowohl die Websiteneinrichtung, als auch die selbstvorgenomme Aktualisierung, Fotos und Texte hochladen, Farben und Schriftarten ändern, spätere Veränderungen, der Blog und der Shop sind kinderleicht zu bedienen.

 

 

 

Am besten erst einmal Websiten-Designvarianten ausprobieren

 

Am besten, man probiert den Ablauf und das passende Design erst einmal mit einer kostenfreien Website bei Wordpress und Jimdo und Wix aus. Denn manche Websiten-Designs haben Unterseiten, andere nicht. Manche haben die Möglichkeit, Videos hochzuladen, andere nicht. Bei manchen sieht man sofort durch, bei anderen braucht es länger.

Möchte man eine Blog-Website einrichten, um zum Beispiel über Reisen oder Erlebnisse mit Tieren oder Hobbys oder um über anderes zu berichten, dann gibt es auch dafür verschiedene Designs für Blog-Websiten. 

 

Eine Selber-Mach-Website bei Jimdo ist ganz einfach zu erstellen, das Ranking bei Google ist sehr gut und es gibt alle Funktionen, von Onlinemarketing über Podcasts und Onlinekurse hochladen und verkaufen.

Bei Wordpress ist es am Anfang einen Tick schwieriger mit dem Selbermachen, bis man sich eingefuchst hat. Wenn man ganz ganz tief ins Onlinemarketing eintauchen möchte, wird eher Wordpress empfohlen, für alle anderen 95 % der Benutzerinnen und Benutzer ist Jimdo genauso gut.

 

 

 

Kosten

 

Man zahlt pro Monat zwischen 8 bis 15 Euro.

Es gibt bei allen Anbietern auch immer ein kostenloses Websitenpaket zum Ausprobieren und für nebenberufliche, private und ehrenamtliche Zwecke.

 

 

 

Eine Website mit Shop

 

Für die Option eines Shop zahlt man extra.

Auch wenn man kein Produkt wie eine Kaffeemaschine oder ein selbstgemaltes Bild hat, kann man genausogut auch eine Stunde mit einer Dienstleistung oder einen Onlinekurs angeben und sich auf Vorkasse oder per Pay Pal bezahlen lassen.

Ein schönes Beispiel findet man auf der Website www.Wunderwirker.de bei "Mentoring", auf der Jana Coaching und anderes anbietet und das gleich in ihrem Shop gebucht werden kann. 

 

Im Shopbereich lädt man ein Foto zu seinem Produkt hoch, tippt den Preis ein - fertig.

Die Bestätigung für die Buchung und die eingetroffene Überweisung genau wie die Rechnung mit Anschrift, Produkt- und Endsummenangabe erfolgt für die Kundschaft und für mich ganz automatisch und wird sofort angezeigt.

 

 

 

Hilfen zum Erstellen

 

In vielen Youtube-Turtorials wird genau erklärt, wie man beim Erstellen einer Website vorgehen kann.

Auch an manchen Volkshochschulen gibt es Kurse zum Einrichten von Selber-Mach-Websiten und Einführungen zu Facebook, Instagram und Co.

Denn neben oder anstatt einer Website kann die Werbung auch sehr gut nur über Facebook, Pinterest und Instagram laufen.

 

Es gibt Websitenprofis, mit denen man gemeinsam eine Selber-Mach-Website erstellen kann. Diese mitmachende Begleitung kostet zwischen 100 bis 500 Euro.

Fragt man unter Jugendlichen herum, finden sich schnell welche, die solche zusammen mit einem umsonst einrichten würden ...

Das passgenaue Anfertigen einer von einem Profi erstellten Website kostet zwischen 600 bis 2.000 Euro, die Kosten für Aktualisierungen durch ihn in den kommenden Jahren kommen noch hinzu.

 

Es gibt Onlinekurse, mit denen man Schritt für Schritt seine eigene Website bei Wordpress oder anderswo afubauen kann, zum Beispiel bei Annika Gievers oder Sandra Holze. Die haben auch eine Menge Gratis-Tipps für Texte und Blogs etc.!

 

Tolle Websiten, für die die Erstellung kostenfrei ist und für die man das Aktualisieren erklärt bekommt, machen die www.Azubi-Projekte.de.

 

 

 

Wie sieht die eigene Website auf dem Smartphone aus?

 

Da Websiten zu 60 bis 90 % über Smartphone angesehen werden, sollte man immer wieder mal seine Website über sein Smartphone aufrufen, um zu sehen, wie das Design wirkt.

Oft wirken Texte im Smartphone plötzlich ganz anders als beim Ansehen am Laptop.

Bei einer Textwüste klicken die meisten nach dreimal scrollen weg.

 

Man kann lange Texte entweder mit Unterschriften und Bildern auflockern oder sie konsequent zusammenkürzen, bis die Essenz von dem übrigbleibt, was man eigentlich sagen wollte.

 

Lassen sich Texte nicht kürzen, kann man sie nur anteasern und mit "...bitte weiterlesen" versehen oder in PDFs packen und diese dann mit einem Öffnungsbutton anklickbar machen. Eine weitere Möglichkeit ist es, Texte auf Unterseiten oder bei "FAQ" zu parken oder dafür einen Blog einzurichten und dann vom dem gekürzten Text dorthin zu verlinken.

 

Auf dem Smartphone sind die Namen der Unterseiten nicht mehr wie beim Laptop mit einem Blick übersichtlich zu sehen, sondern müssen im Menü erst extra aufgeklickt werden. Deshalb lohnt es sich, es den Ansehenden leicht zu machen und einige Verlinkungen und Buttons direkt zu seinen Unterseiten, beispielsweise zu "Kontakt", einzubauen.

 

Vielleicht können ja auch die eine oder andere Unterseite gestrichen werden oder die weniger wichtigen als letzte auftauchen.

 

 

 

Feedback einholen

 

Es lohnt sich, immer wieder gute Bekannte oder andere zu fragen, was sie an der Website noch verändern würden oder sich wünschen würden oder ob alle Texte ohne Rechtschreibfehler ist. Deren Tipps sind oft Gold wert!

 

 

 

Wie lange braucht es, bis meine Website in den Suchmaschinen gefunden wird?

 

Bis die eigene Website bei Suchanfragen angezeigt wird, kann es Tage oder Wochen dauern. Deshalb ist ein möglichst frühes Einrichten weit vor dem Start des eigenen Projekts empfehlenswert.

 

Bei Wordpress, Wix und Jimdo muss man unter "SEO" für alle Unterseiten die Stichworte hingeschreiben und öfter mal etwas ergänzen oder ändern, so dass "Bewegung" auf der Website ist und sie nicht als "Da kümmert sich niemand mehr drum" eingeschätzt wird.

Man registriert sich auf "Google Search Console". Dort kann man immer wieder nachsehen, ob die Website schon indexiert ist, also aufgelistet wird beim SuchenBei einer Jimdo-Dolphin-Website kann man bei SEO seine Website gleich automatisch indexieren lassen.

 

Je mehr Einträge man bei großen Anzeigenanbietern mit der eigenen Websitenadresse schaltet, umso eher wird man bei einer Suchanfrage auftauchen. Dafür geeignet ist zum Beispiel www.Snautz.de.

 

Es gibt noch ein paar zusätzliche Tricks.

Mehr zu diesem Thema und Tipps dafür bei: www.jimdo.com/de/magazin/website-bei-google-anmelden-kurzanleitung.

 

Schreibt man seine neue Websitenadresse www. ... .de in eine Mail, dann kann durch diese Verlinkung auf die schon geschaltete, bestehende Website in der Regel die neue Website schon angesehen werden, auch wenn sie noch nicht in den Suchmaschinen auftaucht.

 

Ein kleiner Blog auf der Website mit einigen Artikeln erhöht deutlich das Ranking.

 

 

 

Von der bisherigen Website auf eine neue Website umleiten

 

Wer schon eine Website hat, aber mit einer modernen besser fahren möchte, gerade was die Smartphonetauglichkeit, den datenschutzkonformen Cookiebanner und die Suchmaschinenoptimierung betrifft, könnte sich erst eine neue selber erstellen und beim Anklicken der bisherigen Website im Hintergrund automatisch auf die neue Website überleiten lassen.

Mit diesem Trick ändert sich für die bisherige Kundschaft nicht der vertraute Websitenname, die verteilten Flyer geben weiterhin eine korrekte Website an und das bisher bestehende Ranking bei den Suchmaschinen bleibt auch erhalten.

 

Der neue Name kann dabei fast der gleiche bleiben, beispielsweise wenn die bisherige Website www.Mein-Angebot.de heißt und die neue Website, zu der hinübergeleitet wird, www.Mein-Angebot.com. Für das Einrichten der Weiterleitung von der alten auf die neue Website braucht eine Fachkraft zehn Minuten. Man kann auch beim Support-Team der bisherigen und der neuen Website nachfragen, wie man das macht.

 

Wenn je nach den Aktivitäten nach rund einem viertel bis ganzem Jahr die neue Website im Ranking deutlich über der alten steht, kann man die alte Website kündigen.

 

 

 

Wie mache ich das mit dem Datenschutz und Impressum auf meiner Website?

 

War früher auf jeder gewerblichen Website nur eine Unterseite mit dem „Impressum“ Vorschrift, ist seit 2018 auch noch eine weitere zum „Datenschutz“ nötig. Einen rechtssicheren Impressumstext und Datenschutztext für Websiten und auch für die eigene Facebookseite findet man im Internet unter den Stichwörtern Impressum kostenlos“ und „Datenschutz-Generator kostenlos“, mit deren Hilfe man ein abmahnsicheres Impressum und eine top Datenschutzerklärung erhalten kann. Die kopiert man auf seine Website und schon ist man mit der Datenschutzerklärung und dem Impressum fertig.

Bei einer privaten Website braucht es kein Impressum und keine Datenschutzerklärung.

 

Wie eine vollständige, abmahnsichere Datenschutzerklärung nach der DSGVO, der Datenschutz-Grundverordnung, aussieht, kann man sich auf der Unterseite „Datenschutz“ auf der Website von www.DrSchwenke.de ansehen.

 

Möchte man auf seine eigene Website noch einen Newsletterversand, Youtube-Videos oder einen Online-Shop aufnehmen, dann gibt man das bei den Generatoren an. Bei solchen Sachverhalten gibt es die Datenschutzerklärung dann nicht mehr kostenfrei, sondern man zahlt entweder einen einmaligen Betrag für den rechtssicheren Text, bei www.DrSchenke.de sind das unter 100 Euro für die zeitlich unbegrenzte Nutzung.

Es gibt aber auch Anbieter, bei denen man im Abo einen monatlichen Nutzungsbetrag zahlt, wie bei www.ERecht24.de.

Bei www.Dr.Schwenke.de unter „Leistungen“, dort bei „DGVO“, kommt man zum „Datenschutzgenerator“, bei dem Vereinen, Privatpersonen, Bloggern und Selbständigen mit Einnahmen bis 5.000 Euro pro Jahr die rechtssichere Datenschutzerklärung kostenfrei überlassen wird.

 

Weitere hilfreiche Infos zu Fragen zu dem für Soloselbständige gar nicht so komplizierten Datenschutzthema findet man bei den beiden bekannten und sympathischen Internetrechtsanwälten Schwenke und Siebert unter www.DrSchwenke.de und www.E-Recht24.de.

 

Dort wird zum Beispiel darauf aufmerksam gemacht, dass Öffnungszeiten, Bankverbindungen, Kontaktformulare, Newsletterangebote, Erklärungen oder anderes weder auf der Impressums- noch auf der Datenschutzunterseite stehen dürfen und die Datenschutzerklärung nicht auf die Impressumsseite gehört.

 

Bei der Impressumsseite ist darauf zu achten, dass bei dem vorgeschriebenen „Hinweis zur Streitschlichtung“ der Link zur Europäischen Streitschlichtungsplattform auch korrekt dorthin verlinkt ist. Auf diese wenigen Punkte zu achten, das lässt sich machen, oder?

 

Mein kleiner Tipp, wenn man im Internet zu diesen Themen rumsurft: sich darüber zu informieren ist gut, aber wenn man merkt, dass man sich gerade verrückt macht, dann zum Runterkommen am besten ausatmen, einen Tee trinken und spazierengehen ...

 

 

 

Ist meine bestehende Website in Ordnung?

 

Für die, die schon eine Website haben, kann sich eine nochmalige Überprüfen lohnen. Denn laut einer Studie des "Fachverbandes deutscher Websitenbetreiber" von 2020 weisen 41 % der über 2.000 besichtigten Websiten von kleinen und mittleren Unternehmen so deutliche Mängel im Impressum, den Datenschutzerklärungen, Urheberrechtsangaben u. a. m. auf, dass sie sofort abgemahnt werden könnten.

Seit 2021 gilt endlich ein neues Gesetz zum Schutz gegen den Abmahn-Mißbrauch, das u. a. die einzuklagenden Kosten bei Verstößen auf 1.000 Euro begrenzt und besagt, dass einige Kosten der antragstellenden Partei nicht mehr bezahlt werden müssen.

 

 

 

Der Cookiebanner

 

Seit Oktober 2019, nach einem EU-Gerichtsurteil, muss eine Website ein Cookiebanner haben, der den Besuchern die Auswahl zwischen essentiellen und zusätzlichen Cookies ermöglicht.

Gar keinen Cookiebanner oder nur einen einfachen mit dem Hinweis „Beim Weiternutzen der Website stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu“ zu haben, ist leider nicht mehr rechtskonform.

Bei den Selber-Mach-Websiten sind die vorgeschriebenen Cookiebanner mit im Paket. Deren Anbieter haben auch alle einen kostenfreien Service, an den man seine Fragen beim Einrichten der Website oder des Cookiebanners stellen kann.

 

 

Laut Urheberrecht gehören die Namen zu den Fotos oder auf die Seite

 

Was auf einer Website, einem Flyer oder anderes, noch zu beachten wäre:

Laut dem überarbeiteten Urheberrecht ist es seit 2019 vorgeschrieben, dass der vollständige Name beziehungsweise das Pseudonym der Fotografin beziehungsweise des Fotografen, neben oder in jedem verwendeten Foto angegeben werden muss.

 

Es geht auch, am Ende der Unterseite oder unten auf der Flyerseite, auf der das Foto ist, den Namen zu dem Foto anzugeben.

Es reicht nicht mehr, alle Urheberinnen und Urheber nur im Impressum aufzuzählen.

Hat man das Foto selbst gemacht, setzt man den eigenen Vor- und Nachnamen oder sein Pseudonym unter das Bild.

Verwendet man ein Foto aus Bildarchiven, wie von www.Shutterstock.com oder von kostenfreien Fotoarchiven wie www.Pixabay.com und www.Unsplash.com, muss, zusätzlich zum Namen, noch der Name des Archivs dahinter stehen. 

 

 

 

Es gibt immer etwas zu tun ...

 

Für mich ist eine Website wie ein Garten, in dem man immer wieder hier und da etwas findet, was man verändern, verschönern oder ergänzen möchte ...

Anderen geht es genauso, für die meisten ist eine Website nie fertig. Das ist ja eigentlich auch logisch, weil immer wieder mal ein neues Angebot dazukommt, einem die alten Bilder nicht mehr gefallen, man ein Feedback mit der Bitte bekommen hat, dass noch mehr Infos gewünscht werden oder anderes mehr ....

 

 

 

 

 

Ich wünsche Dir,

dass das Einrichten Deiner neuen Website ganz leicht geht und Dir Spaß macht

und Du mit Deiner tollen Website ganz viel Erfolg hast!

 

 

 

 

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Autorin des Textes:  Iljana Planke  www.mit-tieren-kommunizieren.com

 

Hinweis: Die Angaben im Text stellen keine Rechtberatung dar und sind ohne Gewähr und ohne Haftungsanspruch. Die Anwendung der Informationen geschieht auf eigene Verantwortung.

 

(Dieser Text findet sich in Auszügen auch in meinem Buch "Tierkommunikation - Antworten auf häufige Fragen zum Erlernen und Anwenden der Tierkommunikation", das im Sommer 2021 erscheint.

Ich gehe in diesem Buch auch kurz auf Fragen zu anderen Themen rund um ein Ehrenamt und zur Selbstständigkeit ein.)