Wie erstelle ich mir schnell und einfach eine gute eigene Website? Was sollte ich inhaltlich beachten?

Man kann sich heutzutage eine richtig gute Website ohne Vorkenntnisse ganz leicht innerhalb von zwei Stunden erstellen.

Die angebotenen Selber-Mach-Websiten haben sehr professionelle Designs und sind so aufgebaut, dass man sie auch ohne Vorkenntnisse mit seinen eigenen Texten, Fotos und Videos füllen kann.

Sie haben ein ansprechendes Layout, eine funktionierende, leicht einzurichtende SEO-Suchmaschinenoptimierung, außerdem die sehr wichtige Smartphonetauglichkeit, den mittlerweile vorgeschriebenen Cookiewahlbanner und die Inklusivoption eines kostenlosen Blogs.

 

Mehr Infos zu selbst einrichtbaren Websiten gibt es beispielsweise bei www.Jimdo.com, www.Wordpress.com oder www.Wix.de.

Sowohl die Websiteneinrichtung, als auch die selbstvorgenomme Aktualisierung, Fotos und Texte hochladen, Farben und Schriftarten ändern, spätere Veränderungen, der Blog und der Shop sind leicht zu bedienen.

 

 

Am besten erst einmal Websiten-Designvarianten ausprobieren

Am besten, man probiert den Ablauf und das passende Design erst einmal mit einer kostenfreien Website bei Wordpress und Jimdo und Wix aus.

Denn manche Websiten-Designs haben Unterseiten, andere nicht. Manche haben die Möglichkeit, Videos hochzuladen, andere nicht. Bei manchen sieht man sofort durch, bei anderen braucht es länger.

 

Möchte man eine Blog-Website einrichten, um zum Beispiel über Reisen oder Erlebnisse mit Tieren oder Hobbys oder um über anderes zu berichten, dann gibt es auch dafür verschiedene Designs für Blog-Websiten.

 

Eine Selber-Mach-Website bei Jimdo ist ganz einfach zu erstellen, das Ranking bei Google ist sehr gut und es gibt alle Funktionen, von Onlinemarketing über Podcasts und Onlinekurse hochladen und verkaufen.

Bei Wordpress ist es am Anfang einen Tick schwieriger mit dem Selbermachen, bis man sich eingefuchst hat. Wenn man ganz ganz tief ins Onlinemarketing eintauchen möchte, wird eher Wordpress empfohlen, für alle anderen 80 % der Benutzerinnen und Benutzer ist Jimdo wahrscheinlich genauso gut für den Zweck.

 

 

Kosten

Man zahlt pro Monat zwischen 8 bis 15 Euro.

Es gibt bei allen Anbietern auch immer ein kostenloses Websitenpaket zum Ausprobieren und für nebenberufliche, private und ehrenamtliche Zwecke.

 

 

Eine Website mit Shop

Für die Option eines Shop zahlt man extra.

Im Shopbereich lädt man ein Foto zu seinem Produkt hoch, tippt den Preis ein - fertig.

Auch wenn man kein Produkt wie genähte Taschen hat, kann man genausogut auch eine Stunde mit einer Dienstleistung oder einen Onlinekurs angeben und sich auf Vorkasse oder per Pay Pal bezahlen lassen. Ein Beispiel dafür findet man auf der Website www.Wunderwirker.de bei "Mentoring", auf der Jana Coaching und anderes anbietet und das gleich in ihrem Shop gebucht werden kann.

 

Mit einer Shop-Site erfolgt die Bestätigung für die Kaufbuchung, die eingetroffene Überweisung und die Rechnung mit Anschrift, Produkt- und Endsummenangabe für die Kundschaft und für mich ganz automatisch und wird sofort angezeigt.

 

 

Hilfen zum Erstellen

In vielen Youtube-Turtorials wird genau erklärt, wie man beim Erstellen einer Website vorgehen kann.

Auch an manchen Volkshochschulen gibt es Kurse zum Einrichten von Selber-Mach-Websiten und Einführungen zu Facebook, Instagram und Co.

Denn neben oder anstatt einer Website kann die Werbung auch sehr gut nur über Facebook, Pinterest und Instagram laufen.

Es gibt Websitenprofis, mit denen man gemeinsam eine Selber-Mach-Website erstellen kann. Diese mitmachende Begleitung kostet zwischen 100 bis 500 Euro.

Fragt man unter Jugendlichen herum, finden sich schnell welche, die solche zusammenmit einem umsonst einrichten würden ...

Das passgenaue Anfertigen einer von einem Profi erstellten Website kostet zwischen 600 bis 2.000 Euro, die Kosten für Aktualisierungen durch ihn in den kommenden Jahren kommen noch hinzu.

Es gibt Onlinekurse, mit denen man Schritt für Schritt seine eigene Website bei Wordpress oder anderswo afubauen kann, zum Beispiel bei Annika Gievers oder Sandra Holze. Die haben auch eine Menge Gratis-Tipps für Texte und Blogs etc.

Tolle Websiten, für die die Erstellung kostenfrei ist und für die man das Aktualisieren erklärt bekommt, machen die www.Azubi-Projekte.de.

 

 

Wie sieht die eigene Website auf dem Smartphone aus?

Da Websiten zu 60 bis 90 % über Smartphone angesehen werden, sollte man immer wieder mal seine Website über sein Smartphone aufrufen, um zu sehen, wie das Design wirkt.

Oft wirken Texte im Smartphone plötzlich ganz anders als beim Ansehen am Laptop.

Bei einer Textwüste klicken die meisten weg.

 

Man kann lange Texte entweder mit Unterschriften und Bildern auflockern oder sie konsequent zusammenkürzen, bis die Essenz von dem übrigbleibt, was man eigentlich sagen will.

Lassen sich Texte nicht kürzen, kann man sie nur anteasern und mit "...bitte weiterlesen" versehen oder in PDFs packen und diese dann mit einem Öffnungsbutton anklickbar machen.

Eine weitere Möglichkeit ist es, Texte auf Unterseiten oder bei "FAQ" zu parken oder dafür einen Blog einzurichten und dann vom dem gekürzten Text dorthin zu verlinken.

 

Auf dem Smartphone sind die Namen der Unterseiten nicht mehr wie beim Laptop mit einem Blick übersichtlich zu sehen, sondern müssen im Menü erst extra aufgeklickt werden. Deshalb lohnt es sich, es den Ansehenden leicht zu machen und einige Verlinkungen und Buttons direkt zu seinen Unterseiten, beispielsweise zu "Kontakt", einzubauen.

Vielleicht können ja auch die eine oder andere Unterseite gestrichen werden oder die weniger wichtigen als letzte auftauchen.

 

 

Feedback einholen

Es lohnt sich, immer wieder gute Bekannte oder andere zu fragen, was sie an der Website noch verändern würden oder sich wünschen würden oder ob alle Texte ohne Rechtschreibfehler ist. Deren Tipps sind oft Gold wert!

 

 

Wie lange braucht es, bis meine Website in den Suchmaschinen gefunden wird?

Bis die eigene Website bei Suchanfragen angezeigt wird, kann es 4 bis 6 Wochen dauern.

Deshalb ist ein möglichst frühes Einrichten weit vor dem Start des eigenen Projekts empfehlenswert.

Bei Wordpress, Wix und Jimdo muss man unter "SEO" für alle Unterseiten die Stichworte hingeschreiben und öfter mal etwas ergänzen oder ändern, so dass "Bewegung" auf der Website ist und sie nicht als "Da kümmert sich niemand mehr drum" eingeschätzt wird.

Wenn man sich auf "Google Search Console" registriert, kann man immer wieder nachsehen, ob die Website schon indexiert ist, also aufgelistet wird beim Suchen.

Bei einer Jimdo-Dolphin-Website kann man bei SEO seine Website gleich automatisch indexieren lassen.

 

Je mehr Einträge man bei großen Anzeigenanbietern mit der eigenen Websitenadresse schaltet, umso eher wird man bei einer Suchanfrage auftauchen.

Es gibt noch ein paar zusätzliche Tricks. Mehr zu diesem Thema und Tipps dafür siehe bei: www.Jimdo.com/de/Magazin/Website-bei-Google-anmelden-Kurzanleitung.

Schreibt man seine neue Websitenadresse www. ... .de in eine Mail, dann kann durch diese Verlinkung auf die schon geschaltete, bestehende Website in der Regel die neue Website schon angesehen werden, auch wenn sie noch nicht in den Suchmaschinen auftaucht.

Ein kleiner Blog auf der Website mit einigen Artikeln erhöht deutlich das Ranking.

 

 

Als Vorstufe eine kostenlose private Website einrichten

Bei www.Jimdo.de gibt es die Möglichkeit, eine private Website kostenlos zu bekommen.

Also für Reisen, Hobbys, Deine Tiere, Sprüche., Tagebuch, als Info-Seite, mit Blog, ...

Die Vorteile solcher Website:

1. Man lernt das Einrichten.

2. Man probiert sich aus.

3. Nach spätestens rund 6 Wochen hat Google den Blog auf dem Index.

4. Es geht schnell, wenn man von Hobby oder Ehrenamt umsatteln möchte auf die Neben- oder Hauptberuflichkeit. Dann kann man mit einem Klick von der Kategorie "Kostenfrei" zu "Bezahlen" wechseln. Man braucht daraufhin nur noch hinter seine bisher ehrenamtlichen Angebote seine Preise zu schreiben. Fertig.

 

 

Von der alten, bisherigen Website auf eine neue Website umleiten

Du hast eine alte Website, möchtest aber eine moderne haben? Weil Dir Smartphonetauglichkeit, ein datenschutzkonformer Cookiebanner und die Suchmaschinenoptimierung wichtig ist?

Dann könntest Du Dir eine neue selber erstellen und beim Anklicken der bisherigen Website im Hintergrund automatisch auf die neue Website überleiten lassen. Mit diesem Trick ändert sich für die bisherige Kundschaft nicht der vertraute Websitenname, die verteilten Flyer geben weiterhin eine korrekte Website an und das bisher bestehende Ranking bei den Suchmaschinen bleibt auch erhalten.

 

Der neue Name kann dabei fast der gleiche bleiben, beispielsweise wenn die bisherige Website www.Mein-Angebot.de heißt und die neue Website, zu der hinübergeleitet wird, www.Mein-Angebot.com.

Für das Einrichten der Weiterleitung von der alten auf die neue Website braucht eine Fachkraft zehn Minuten. Man kann auch beim Support-Team der bisherigen und der neuen Website nachfragen, wie man das macht. Wenn je nach Aktivitäten nach rund einem viertel bis ganzem Jahr die neue Website im Ranking deutlich über der alten steht, kann man die alte Website kündigen. Ansosnten behält man sie.

 

 

Wie kommt man zu einem sicheren Datenschutz und Impressum?

Seit 2018 ist auf jeder gewerblichen Website neben der Unterseite mit dem „Impressum“ auch eine weitere zum „Datenschutz“ Vorschrift. Einen rechtssicheren Impressumstext und Datenschutztext für Websiten und auch für die eigene Facebookseite findet man im Internet unter den Stichwörtern „Impressum kostenlos“ und „Datenschutz-Generator kostenlos“. Dort erhält man ein abmahnsicheres Impressum und eine sichere Datenschutzerklärung. Die kopiert man auf seine Website und schon ist man mit der Datenschutzerklärung und dem Impressum fertig.

Bei einer privaten Website braucht es in der Regel kein Impressum und keine Datenschutzerklärung - Genaues dazu lese bitte im Internet nach.

Wie eine vollständige, abmahnsichere Datenschutzerklärung nach der DSGVO, der Datenschutz-Grundverordnung, aussieht, ist auf der Unterseite „Datenschutz“ auf der Website von www.DrSchwenke.de zu sehen.

Möchte man auf seine eigene Website noch einen Newsletterversand, Youtube-Videos oder einen Online-Shop aufnehmen, dann gibt man das bei den eben genannten Generatoren an. Allerdings gibt es kaum einen kostenlosen Generator für solche Sachverhalte. Dann zahlt man entweder einen einmaligen Betrag für den rechtssicheren Text, bei www.DrSchwenke.de sind das rund 100 Euro für eine zeitlich UNbegrenzte Nutzung. Es gibt aber auch Anbieter, bei denen man im Abo einen monatlichen Nutzungsbetrag zahlt, wie bei www.ERecht24.de.

Bei www.Dr.Schwenke.de unter „Leistungen“, dort bei „DGVO“, kommt man zum „Datenschutzgenerator“, bei dem Vereinen, Privatpersonen, Bloggern und Selbständigen mit Einnahmen bis 5.000 Euro pro Jahr die rechtssichere Datenschutzerklärung kostenfrei überlassen wird.

 

Weitere hilfreiche Infos zu Fragen zu dem für Soloselbständige gar nicht so komplizierten Datenschutzthema findet man bei den beiden bekannten und sympathischen Internetrechtsanwälten Schwenke und Siebert unter www.DrSchwenke.de und www.E-Recht24.de.

Dort wird zum Beispiel darauf aufmerksam gemacht, dass Öffnungszeiten, Bankverbindungen, Kontaktformulare, Newsletterangebote, Erklärungen oder anderes NICHT auf der Impressums- noch auf der Datenschutzunterseite stehen dürfen und die Datenschutzerklärung nicht auf die Impressumsseite gehört. Bei der Impressumsseite ist darauf zu achten, dass bei dem vorgeschriebenen „Hinweis zur Streitschlichtung“ der Link zur Europäischen Streitschlichtungsplattform auch korrekt dorthin verlinkt ist. Auf diese wenigen Punkte zu achten, das lässt sich machen, oder?

 

Mein Tipp, wenn man im Internet zu diesen Themen rumsurft: Sich darüber zu informieren ist gut, aber wenn man merkt, dass man sich gerade verrückt macht, dann zum Runterkommen am besten ausatmen, einen Tee trinken und spazierengehen ...

 

 

Ist meine bestehende Website in Ordnung?

Für die, die schon eine Website haben, kann sich eine nochmalige Überprüfen lohnen.

Denn laut einer Studie des "Fachverbandes deutscher Websitenbetreiber" von 2020 weisen 41 % der über 2.000 besichtigten Websiten von kleinen und mittleren Unternehmen so deutliche Mängel im Impressum, den Datenschutzerklärungen, Urheberrechtsangaben u. a. m. auf, dass sie sofort abgemahnt werden könnten.

Seit 2021 gilt endlich ein neues Gesetz zum Schutz gegen den Abmahn-Mißbrauch, das u. a. die einzuklagenden Kosten bei Verstößen auf 1.000 Euro begrenzt. Außerdem besagt es, dass einige Kosten der antragstellenden Partei nicht mehr bezahlt werden müssen.

 

 

Der Cookiebanner

Seit Oktober 2019, nach einem EU-Gerichtsurteil, muss eine Website ein Cookiebanner haben, der den Besuchern die Auswahl zwischen essentiellen und zusätzlichen Cookies ermöglicht.

Gar keinen Cookiebanner oder nur einen einfachen mit dem Hinweis „Beim Weiternutzen der Website stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu“ zu haben, ist leider nicht mehr rechtskonform.

Bei den Selber-Mach-Websiten sind die vorgeschriebenen Cookiebanner mit im Paket. Deren Anbieter haben auch alle einen kostenfreien Service, an den man seine Fragen beim Einrichten der Website oder des Cookiebanners stellen kann.

 

 

Laut Urheberrecht gehören die Namen direkt zu den Fotos oder auf die gleiche Seite

Was auf einer Website, einem Flyer oder anderes, noch zu beachten wäre:

Laut dem überarbeiteten Urheberrecht ist es seit 2019 vorgeschrieben, dass der vollständige Name beziehungsweise das Pseudonym der Fotografin beziehungsweise des Fotografen, neben oder in jedem verwendeten Foto angegeben werden muss. Es geht auch, am Ende der Unterseite oder unten auf der Flyerseite, auf der das Foto ist, den Namen zu dem Foto anzugeben.

Es reicht nicht mehr, alle Urheberinnen und Urheber nur im Impressum aufzuzählen.

Hat man das Foto selbst gemacht, setzt man den eigenen Vor- und Nachnamen oder sein Pseudonym unter das Bild.

Verwendet man ein Foto aus Bildarchiven, wie von www.Shutterstock.com oder von kostenfreien Fotoarchiven wie www.Pixabay.com und www.Unsplash.com, muss zusätzlich zum Namen, noch der Name des Archivs dahinter stehen.

 

 

Es gibt immer etwas zu tun ...

Für mich ist eine Website wie ein Garten, in dem man immer wieder hier und da etwas findet, was man verändern, verschönern oder ergänzen möchte. Im Prinzip ist eine Website nie fertig.

Das ist ja eigentlich auch logisch. Denn immer wieder mal kommt ein neues Angebot hinzu, gefallen einem die alten Bilder nicht mehr, wurden sich noch mehr Infos gewünscht, ändert man einen Preis oder hat nun ein neues Angebotspaket oder anderes mehr.

 

 

Ich wünsche Dir,

dass das Einrichten Deiner neuen Website ganz leicht geht und Dir viel Spaß macht!


Von Iljana Planke  - www.mit-Tieren-kommunizieren.com

 

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